Fr

27

Jun

2014

Workshop im Sebastianeum

Mit Diabetes gut und gesund leben – Selbsthilfe, Alltagsmanagement und Prävention 

 

Workshop mit Prof. Dr. Franz Decker und Christiane Prögel-Goy

15. bis 17. Oktober 2014 (Mi bis Fr) im Sebastianeum, Bad Wörishofen

  

„Mit Diabetes gut und gesund leben – Selbsthilfe, Alltagsmanagement und Prävention“ ist das Motto dieses Workshops. Die Referenten wissen, wovon sie sprechen: Beide leben selbst mit Diabetes (Typ 2 / Typ 1). Welche Möglichkeiten Mentaltraining Diabetikern für ihr Lebensmanagement eröffnet, zeigt Christiane Prögel-Goy auf. Ziel der Mentalarbeit ist, Denk- und Verhaltensmuster positiv zu verändern und den Betroffenen in Ergänzung zur medizinischen Therapie wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe im Alltag zu geben.

  

Prof. Dr. Franz Decker richtet sich grundsätzlich an alle, die sich gegen Alltagsstress und andere belastende Einflüsse unserer Zivilisation wappnen und ihr Leben gesund und bewusst gestalten wollen. Die „Kunst“ besteht seiner Auffassung nach darin, in kleinen Schritten und ohne Überforderung auf körperlich-geistig-seelischer Ebene in Bewegung zu kommen. „Vom neurowissenschaftlichen Standpunkt aus kann das mit der richtigen Motivation jedem gelingen, und zwar in jedem Alter.“

 

Mittwoch, 15. Oktober – 16.00 Uhr 

„Als Diabetiker besser, vitaler und leichter leben“ – Einführung (120 Min.)

Gemeinsames Abendessen im Kneippzimmer

 

Donnerstag, 16. Oktober, und Freitag, 17. Oktober – jeweils 10.00 und 14.00 Uhr

Je zwei Sitzungen (2 x 120 Min.) pro Seminartag geben, ergänzend zu den Aus­führungen der Referenten, Gelegenheit zu Diskussion und Erfahrungsaus­tausch. Anregungen und Tipps zur praktischen Umsetzung ergänzen das Programm.

An beiden Tagen gemeinsames Mittagessen im Kneippzimmer  

 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Sebastianeum, Kneippstraße 8, 86825 Bad Wörishofen

Anfragen (Preise, Unterbringung etc.) an Frau Christiane-Maria Rapp, Geschäftsleitung Sebastianeum

E-Mail: rapp@barmherzige-bad-woerishofen.de

Website des Veranstalters: www.sebastianeum.de

 

 

Fr

13

Dez

2013

Ganzheitliches Lebens- & Selbstmanagement bei Diabetes

Die meisten Diabetiker stoßen mit den Herausforderungen, die ihre chronische Erkrankung im Alltag mit sich bringt, früher oder später an ihre Grenzen. Wissensvermittlung und informative Beratung helfen hier nur bedingt weiter. Und die Schulmedizin verfügt jenseits der ärztlichen Versorgung nicht über die zeitlichen Kapazitäten, um auf solche diabetesspezifischen Belastungen und Probleme der Patienten einzugehen. Doch nicht zuletzt davon hängen, wie anerkannte Diabetologen bestätigen, die Lebensqualität und der langfristige Verlauf der Krankheit ab. 

twinlili / pixelio.de
twinlili / pixelio.de

Vor diesem Hintergrund bietet Ganzheitliches Lebens- und Selbstmanagement bei Diabetes betroffenen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe. Zur Entlastung der Betroffenen und ihres Umfeldes ist oftmals ein Umdenken und Verändern der Lebensgewohnheiten notwendig. Hier hilft ein ganzheitliches Mind-Body-Life-Coaching, das dem diabetischen Klienten die nötige Umstellungskompetenz vermittelt und ihn in ein eigenverantwortliches und präventives Lebens- und Selbstmanagement führt. Der gewünschte Erfolg beruht dabei vor allem auf mentalen Techniken, Praxisübungen und Erkenntnissen aus der modernen Gehirnforschung.

 

Qualifikation zum "Diabetes-Mentor für Selbsthilfe, Alltagsmanagement & Prävention"

Das Training zum "Ganzheitlichen Selbst- und Lebensmanagement bei Diabetes" erfolgt durch entsprechend qualifizierte Trainer / Begleiter: Mit der Qualifikation zum "Diabetes-Mentor für Selbsthilfe, Alltagsmanagement & Prävention" (mit abschließender Zertifizierung) erwerben sie die inhaltliche Kompetenz, die nötigen Techniken und das Know-how, um diabetische Klienten im Rahmen des mentalen Umstellungs- und Trainingsprogramms in Seminaren, Workshops und Vorträgen erfolgreich zu begleiten und "ins Laufen zu bringen". 

 

Mehr über dieses neuartige Qualifikationsangebot unter: 

http://www.mindconcept.de/index.php/mc-akademie/diabetes-management-mentor

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Sa

07

Sep

2013

Mentalcoaching und Diabetes – Interview mit Prof. Dr. Franz Decker

Prof. Dr. Franz Decker
Prof. Dr. Franz Decker

Welche Möglichkeiten Mentaltraining/-coaching für das Lebensmanagement von Menschen mit Diabetes mellitus eröffnet, damit beschäftigt sich mein Beitrag in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift COMED. Ziel der Mentalarbeit ist in diesem Kontext, den Betroffenen in Ergänzung zur medizinischen Therapie wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe im Alltag zu geben. Gezielt können diabetische Klienten dabei lernen, Denk- und Verhaltensmuster – oftmals schon in kurzer Zeit – positiv zu verändern und dadurch

 

– Stress abzubauen und die eigene Lebensqualität zu erhöhen, 

– ihre Krankheit besser zu akzeptieren und ihren Selbstwert zu stärken,

– Eigenmotivation zu gewinnen und in eine Rolle der Selbstverantwortung hineinzuwachsen,

– konkrete Alltagsprobleme zu lösen und selbstgesteckte Ziele zu erreichen.

 

Für Prof. Dr. Franz Decker, Emeritus an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und Leiter des MindConcept-Instituts für Mental- und Zukunftsgestaltung (www.mindconcept.de), stellt die Mentalarbeit im Rahmen seines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes "Mit Diabetes gesund leben" eine tragende Säule dar. Im Interview verrät er, welche Chancen sich mit dem von ihm entwickelten Programm nicht nur für die Betroffenen, sondern für unser gesamtes Gesundheitssystem eröffnen.  

 

Interview (ungekürzt) mit Prof. Franz Decker
Seite_7_August_2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 357.0 KB
Gerd Altmann / pixelio.de
Gerd Altmann / pixelio.de

Tipp für Profis in Sachen Mentalarbeit: Den kompletten Fachbeitrag zum Thema Mentalcoaching und Diabetes lesen Sie in der Ausgabe "August 2013" der Fachzeitschrift COMED. Als wichtiges Medium zur Bewusstseinsveränderung in Medizin und Gesundheitswesen und als Forum für die Complementär-Medizin richtet sich das Magazin v. a. an Heilpraktiker, complementär-medizinisch arbeitende Ärzte, Zahnärzte und sonstige Therapeuten (www.naturheilkunde-kompakt.de).

 

 

Bildtext: Durch mentale Techniken können diabetische Klienten lernen, in ihrem Lebensmanagement erfolgreich Eigenregie zu übernehmen.

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Do

01

Aug

2013

Quergedacht: In unseren Köpfen brauchen wir eine Energiewende!

D.Angel / pixelio.de
D.Angel / pixelio.de

Energiewende – faszinierend, diese Idee von "intelligenten" Stromnetzen („Smart Grids“) und einem Heer von Elektro-Fahrzeugen als mobile Speicher für erneuerbare Energien... Indes sind „mobile Speicher“, „intelligente Netze“ und „erneuerbare Energien“ nicht nur bei der Stromerzeugung gefragt! Was brauchen Menschen, die im Alltag für Job und Familie, für Gott und die Welt funktionieren und dabei leise ausbrennen? Was braucht eine Gesellschaft, deren soziale und organisatorische Strukturen kurz vor dem Burnout stehen? Was braucht unser Globus, der an quantitativem Wachstum krankt?...

Die Hamsterräder laufen mit Unwucht

Viel zu lange schon laufen die Hamster­räder dieser Welt mit Unwucht. Aussteigen fällt schwer, weil es zusätzlich Kraft kostet, die viele von uns einfach nicht (mehr) aufbringen können. Wie komfortabel wäre es, den persönlichen Akku einfach an der Steckdose aufzuladen – wie ein wendiges Elektro-Mobil! Aber E-Mobilität hilft uns Menschen hier leider nicht weiter. Was wir brauchen, ist „M-Mobilität“. Wobei dieses M für mental steht.

 

Bewege dich selbst, bewege die Welt!

JMG / pixelio.de
JMG / pixelio.de

Mentale Mobilität? Ich verstehe darunter eine Kraft, die uns auf das Wesentliche hin ausrichtet und in Bewegung bringt. Uns befähigt, unsere Akkus mental aufzuladen und innere Ressourcen zu aktivieren, uns schützt gegen den Stress im Alltag; uns wappnet gegen einseitiges Wachstum; uns motiviert und begeistert, damit wir etwas bewegen: 

– für uns selbst, unser Bewusstsein und unsere Gesundheit,

– für unsere Umwelt und alle Wesen, die darin wohnen, und last but not least

– für unsere Nachwelt. Auf einen knackigen Nenner hat es sinngemäß schon der alte Sokrates gebracht: „Bewege dich selbst, bewege die Welt!“

 

Andocken an das "globale Immunsystem"

Wer ins mental mobiles Fahrwasser kommt, wird früher oder später andocken an jenes „globale Immunsystem“, das dem Physiker und Zukunftsforscher Fritjof Capra zufolge eine „instinktive Antwort der Menschheit auf die akute Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen“ darstellt. „Dieses Immunsystem besteht aus zahllosen Menschen und Gruppierungen, die an allen Orten der Welt unermüdlich damit beschäftigt sind, die schädlichen Einflüsse, die das Leben bedro­hen, zu neutralisieren und zu regenerieren.“ 

(http://www.kgsberlin.de/aktuell/artikel/eintrag/art77859.html). Übersetzt man den Begriff des globalen Immunsystems in den energiewirtschaftlichen Jargon, so wird daraus ein großes „intelligentes Netz“: ein friedvolles Heer von mental mobilen Menschen, die gemeinsam in Richtung einer ganzheitlichen, salutogenetischen (= gesundmachenden) Energie­wende unterwegs sind!

 

Mit "Gehirndünger" in die mentale Mobilität

Bleibt die Frage, wie wir den Ausstieg aus dem Hamsterrad schaffen, um Schritt für Schritt mental mobil zu werden. Wir brauchen dazu echte Motivation. Das bestätigt der deutsche Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther mit einem anschaulichen Bild: Begeisterung sei „Dünger" für das – dank seiner Neuroplastizität jederzeit wandelbare – menschliche Gehirn. Bei entsprechender Motivation sei es dem Menschen (bis ins hohe Alter!) möglich, erfolgreich zu lernen, Gehirnstrukturen – in Abhängigkeit da­von, was wir denken, uns vorstellen, fühlen und tun – in einem neuroplastischen Prozess auf- bzw. umzu­bauen und zum Positiven hin zu verändern (http://www.gerald-huether.de/populaer/audio/vortraege/index.php?page=1). Der Initialfunke kann also in unseren Köpfen überspringen und dort ein Feuer der Begeisterung entfachen...

 

Ein kleines, feines "Smart Grid" weben

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

In diesem Sinne lade ich Sie ein, dieses Online-Portal für mentale Mobilität näher kennen zu lernen. Sie werden dabei feststellen, dass es bereits viele Wegweiser gibt, die in Richtung einer ganzheitlichen Energiewende zeigen. Und dass uns viele wegweisend vorausgehen... Gemeinsam können wir es schaffen, ein kleines, aber feines „Smart Grid“ zu weben, das sich allen intelligenten Netzen dieser Welt verbunden fühlt. Vielleicht springt auch bei Ihnen der Funke über – ich würde mich freuen!

 

Herzlichst,

Ihre Christiane Prögel-Goy

 

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